HSG Hochheim/Wicker

Turngemeinde Hochheim am Main 1845 e.V. / Turnverein Wicker 1848 e.V.

Zwei Spiele innerhalb von 30 Stunden      Damen verlieren Spitzenspiel in Sulzbach 17:21      Erste Herren Siegen mit Wermutstropfen       Eintracht Bezwinger - Knapper Heimsieg der Damen      Kantersieg im Derby      Doppelsieg am Doppelspieltag      Mit Jakob Kiedrowicz erneut ein HoWi-Talent zur Sichtung der Jugend-Nationalmannschaft eingeladen      Vorläufiges Endspiel um BOL-Meisterschaft - Save the Date!     

HSG erreicht den 4. Platz bei der Deutschen Jungsenioren-Meisterschaft

(ub) Am Freitagabend, 17.01.2020 bestiegen 20 Jungsenioren der HSG Hochheim/Wicker den Bus Richtung Stuttgart, Richtung Deutsche Meisterschaft. Drei Monate lang hatte man sich intensiv vorbereitet, trainiert und Spielzüge einstudiert. Jetzt sollte es endlich losgehen: die erste Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

Eingeladen hatte das Handballteam Uhingen-Holzhausen, welches die 4. Jungsenioren-Meisterschaft Deutschlands als Sieger aus dem vorherigen Jahr ausrichtete. Ins Leben gerufen wurde dieses inoffizielle Turnier ursprünglich 2017 von der TSG Eddersheim, die mangels Unterstützung der Verbände die Organisation und Ausrichtung dieser Meisterschaft selber initiierte. Acht Mannschaften, die jeweiligen Meister der Bundesländer, hatten gemeldet: HT Uhingen/Holzhausen (Württemberg), TV 1881 Altdorf (Bayern), TSV Rudow (Berlin), TV Büchenau (Baden), TVE Sehnde (Niedersachsen), SV Vaihingen (Württemberg), VfL Welfia Mönchengladbach (NRW) und die HSG Hochheim/Wicker. Gespielt wurde in Turnierform in zwei Gruppen mit Spielen von jeweils 2x 15 Minuten und anschließendem Finale. Gespielt wurde mit Harz, was für alle anderen Mannschaften üblich ist, für uns nach zwei Jahrzehnten ohne aber eine Umstellung darstellte.

  1. Spiel TVE Sehnde – HSG Hochheim/Wicker 13:17

Gleich im ersten Spiel wurde es gegen eine körperlich starke und engagierte Mannschaft des TVE Sehnde anspruchsvoll für die HSG. Der starke Halb-Links und der Mittelmann schweißten den einen und anderen Ball wie ein Strahl ins Netz. Die HSGler ließen sich aber nicht sonderlich beeindrucken, fanden schnell zu ihrem Spiel. In der Halbzeit führten wir mit 2 Toren. Dies ausgewogenere Mannschaftsstärke und die Konstanz ergaben einen klaren Sieg mit 17:13.

  1. Spiel VfL Welfia Mönchengladbach – HSG Hochheim/Wicker 15:18

Welfia Mönchengladbach war geschwächt mit nur einem Auswechselspieler, wollte aber nicht nachlassen. Die HSG baute das Spiel solide auf, hielt das Tempo hoch und ging in jeden Gegenstoß. Zur Halbzeit führten die Weinstädter mit 2 Toren. Welfia Mönchengladbach bekam unsere Halben nie wirklich in den Griff. Dies und eine starke Abwehrformation führten zum 18:15-Sieg.

  1. Spiel SV Vaihingen – HSG Hochheim/Wicker 18:12

Mit Vaihingen traf die HSG auf eine junge, schnelle Truppe mit sicheren Werfern. Die Weinstädter beantworteten dies einem disziplinierten auf Spielzüge aufgebautem Angriffsspiel. In der Halbzeit lag die HSG hinten. Durch konzentrierte Aktionen gelang zwischenzeitlich der Ausgleich zum 9:9. Dann riss aber der Faden, es klappte nicht mehr viel, zwei 7-Meter wurden vergeben und letztendlich musste sich die HSG 12:18 geschlagen geben.

7-Meter-Werfen um den 3. Platz

Im 7-Meter-Werfen traten die Weinstädter gegen Uhingen/Holzhausen an. Ein Tor machte dann leider den Unterschied, ein Ball, der gegen die Latte ging, und die HSG musste sich mit 4:5 und dem 4. Platz begnügen. Turniersieger und neuer Deutscher Meister wurde der TSV Rudow (Berlin).

Insgesamt jedoch war es für alle Spieler ein überragendes Wochenende, welches die Mannschaft bis an die Grenzen forderte, so aber auch den Teamgeist gestärkt hat, viel Spaß und Geselligkeit bot und mal wieder ein richtig schöner Mannschaftsausflug war.

Ein Dankeschön an unsere Sponsoren Rigterink Logistikgruppe, den Kasteler Krankenhausverein und den Förderverein Hochheim für die Finanzierung. Größtes Lob nochmal an die TSG Eddersheim für die Initiierung dieser Turnierform damals und an das Handballteam Uhingen/Holzhausen für die Ausrichtung dieses Jahr. Es war alles professionell und mit großem Engagement organisiert, wir wurden gut versorgt und haben uns bei Euch sehr wohl gefühlt. Jetzt heißt es in der Mannschaft: „Berlin, Berlin, wir wollen nach Berlin!“

Es spielten:

Pietro Abbatangelo, Jens Allendorff, Carsten Bauer, Thomas Buch, Uwe Büsing, Sascha Dinkelacker, Peter Dziezok, Christian Erfurth, Uwe Flick, Johannes Hartmann, Robert Hofmann, Ingo Krummeck, Robert Lerche, Alexander Möhlenkamp-Röttger, Frank Scholz, Kilian Siegfried, Mathias Siegfried, Jens Stilbauer, Michael Velten, Sören Venino

Verfasser: Uwe Büsing, HSG Hochheim/Wicker, AH Manager

 

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